Dass Gangpferde einfacher zu reiten sind, ist ein verbreiteter Irrtum und zusätzlich ein schlechtes Verkaufsargument.
Der Reiter / die Reiterin wird – wegen der wegfallenden Schwebephase – einzig nicht so durchgeschüttelt wie auf einem trabenden Pferd.
Es mag deswegen Reitanfängern (oder ängstlichen Reitern) rascher gelingen sich sicher zu fühlen. Sobald es jedoch ans Reiten und nicht nur ans (einmalige) Draufsitzen geht, fällt der „Bonus” schlagartig weg. Bei fehlendem Training können die verschiedenen Gänge sogar „verkümmern”. Sich spezifische Kenntnisse anzueignen und die Motivation, Neues zu lernen, sind also unabdingbar mit dem Kauf eines Paso Fino verbunden. Diese Haltung garantiert denn auch ein „leicht zu reitendes Pferd in Bezug auf komfortables Vorwärtskommen”.
Bei Bedarf sind wir Ihnen bei der Suche eins geeigneten Gangpferde-Spezialisten in Ihrer Nähe gerne behilflich.
Ganz „normale Pferde”
Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Gangveranlagte Pferde wie der Paso Fino Colombiano sind „ganz normale Pferde” und unterscheiden sich in ihrem Wesen nicht von anderen Pferderassen. Neben der Züchtung auf ihren Spezialgang wird seit Jahrhunderten sehr viel Wert in die Anmut, das edle Exterieur und auf einen stark ausgeprägten, temperamentvollen Charakter gelegt.
